Dem Regisseur ist nix zu schwör

Jürgen R. Weber wurde in Hamburg geboren und wollte schon in jungen Jahren Heldentenor werden. Da er aber Bariton und zudem  sängerisch unglaublich  unbegabt war, studierte er bei Götz Friedrich Musiktheater-Regie. Nachdem er das Studium mit einer brutal/blutigen Inszenierung von „Die lustige Witwe“ abgeschlossen hatte, komponierte er für Musik für Werbefilme („Tesakrepp Fensterdicht“). Für eine freie Gruppe schrieb und inszenierte er die Biopera „Die Rose des Himmels“ über das Leben von Claudio Monteverdi. Dann wandte er sich dem Fernsehen zu um dort keine Opern sondern Seifenopern wie „GZSZ“ und „Sturm der Liebe“ zu spielleitern. Verschiedenen Arztserien diente er als Regisseur und Autor, und auch das Serienentwickeln, („Verliebt in Berlin“), konnte er nicht lassen. Daneben frönte er auch dem pädagogischen Eros und war u.a. Dozent für Regie an der Universität der Künste Berlin.
Nach verschiedenen Kinderserien („Die Graslöwen“, „Siebenstein“, „Löwenzahn reloaded“) zog es ihn schließlich wieder unbarmherzig zum Musiktheater und er inszenierte in Erfurt „Die Leiche im Sack“ und in Leipzig „Der Graf von Luxemburg“.

Jürgen R. Weber ist in Chemnitz gleichzeitig Regisseur und Bühnenbildner der
Pfitzner-Oper „Die Rose vom Liebesgarten“.

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